Mit der Entscheidung des örtlichen Kirchenvorstandes, für die Beheizung der Lüchtringer Kirche Wärmepumpen zu nutzen, ist das Vorhaben zu einem Musterprojekt im Bistum geworden.
Zwei Großwärmepumpen ersetzen die alte Ölheizung. Sie gewinnen Energie aus dem Grundwasser — dafür wurden Brunnen direkt neben dem Gebäude gebohrt. Die Fußbodenheizung ermöglicht niedrige Systemtemperaturen und damit einen wirtschaftlichen Betrieb der Wärmepumpenanlage.
Die Grund-Raumtemperatur in der Kirche soll ganzjährig zwischen 10 und 12 Grad Celsius betragen. Für das zusätzliche Aufheizen der Raumtemperatur für Gottesdienste ist eine Luftheizung zuständig, die ihre Wärme ebenfalls von den Wärmepumpen bezieht.
